"Es war eine  schöne Reise. Meine Wahrnehmung wurde verfeinert. Mittlerweile habe ich  viel über Geomantie gelesen, war auch an schönen Plätzen und In 2 Wochen fahren wir in die Bretagne. Auf jeden Fall habe ich Lust eine Ausbildung oder eine intensive Schulung in diesen Bereich zu machen.", Petra

 

"Ich habe mich bei Euch gut aufgehoben gefühlt... Ich konnte zum Glück vorn sitzen und war sehr von der sicheren und souveränen Fahrweise wirklich begeistert... Die Sehenswürdigkeiten, Rundgänge, Meditationen und Ausflüge waren schon sehr gut geplant und ich fand unsere Gruppe sehr stimmig,  acht- und einfühlsam. Stonehenge – und zwar der letzte Termin am Abend, haben mich sehr beeindruckt und der Sonnenuntergang dort war schon etwas ganz Besonderes. Zu gern hätte ich einen Kornkreis entdeckt. Das war uns leider nicht vergönnt, aber ich konnte noch ein paar Halme von einem (eigentlich nicht zugänglichen) Kornkreis bekommen. Total spannend, wie sich die Halmknoten verändert hatten. Die zauberhafte Landschaft und die beeindruckenden Wanderungen, die tolle Unterkunft bei unsagbar netten Wirtsleuten war ein Genuss. Die Reise hat noch lange nachgeklungen und ich wünsche Euch noch viele Interessierte, die ebenfalls dieses Erlebnis genießen wollen. Ja, ich würde nochmal eine außergewöhnliche Reise mitmachen. Ihr habt das richtig gut gemacht.", Helga

 

"Die Reise hat meine Erwartungen erfüllt. Die Meditationen kann ich heute ab und an nochmal "aufrufen", ich sehe mich dann zum Beispiel in der Kathedrale in Chartres oder an/auf der Festung von Carcasonne oder an den schönen Thermalquellen von Rennes les Bains, oder an so manchem wundervollen Baum "Großvater" beim Pic de Bugarach, oder auf dem Pic de Bugarach selbst, auch die Wanderung um Lourdes, auch den Montparnasse in Paris, die Ile de la Cité, manch schönes Abendessen dort in Paris, das Genissen der Stadt selbst, die idyllisch gelegene Unterkunft, das ehemalige Pfarrhaus in Bugarach mit Regenbogen und das man uns mit diesen tollen Speisen verwöhnte - das Alles fällt mir so spontan ein und am liebsten könnte ich wieder los... Sehr gute Organisation bzw. organisatorische Hilfe im Vorfeld der Reise. Ich würde gerne nochmal an einer Reise teilnehmen.", Marion
 
 
 

"Geomantiereise 10 - 18. 6. 2016 Südfrankreich mit Martin Voltersen
Bericht von Iveta Tacke

Bei der Entscheidung eine Geomantiereise in Südfrankreich zu machen, war ich unsicher. Keine Ahnung, was mich erwartet. Zu den großen weiten Energien der Erde, der Steine, der Bäume habe ich mich aber immer schon hingezogen gefühlt. Das Südfrankreich ist obendrauf ein Katharer- und Templergebiet, sieht man in zahlreichen Burgruinen. Das kann nur interessant werden, dachte ich und wurde nicht enttäuscht. Wir wohnten für eine Woche in einer wunderschönen Unterkunft Le Presbytere in Bugarach - einem kleinem Dorf, ehrlich gesagt, am Ende der Welt. Schön, dass wir dem Zimmerfenster das Wahrzeichen des Ortes - den heiligen Berg Pic de Bugarach ganz nah und intim sahen. Er hat uns jeden morgen wie ein guter Freund in verschiedenen Kleidern mal aus Sonne, mal Watte-Wolken, öfters Regen-Wolken begrüßt. Unsere Füße und unser sympathischer Autofahrer Tim haben uns zu vielen interessanten Orten gebracht/ich fasse es zusammen;

  • die Burg- und die Festungsstadt Carcassonne

  • das Museum des Priesters Berenger Sauniere und die Kirche in Rennes-Le-Chateau, in der Jesus auch ein Kind in den Armen hält/ drei kleine Höhlen in der Nähe

  • Rennes-les-Bains mit Warmwasserquellen und der Quelle der Liebenden, aber auch dem „Sessel des Teufels“

  • salzige Wasserquelle Le domaine de l' Eau Salee

  • grünes Labyrinth aus bemoosten Steinen und Bäumen von Nebias oder einfach Elfenwald

  • Katharerburgen Peyrepertuse und Queribus – die letzten Zufluchten der Katharer, die eine Alternative zur katholischen Kirche im 12-14 Jhr. dargestellt haben

  • Chateau du Bezu – Ruinen einer Templerburg, auf deren Hügeln wir die Drachenlinien der Erdenergie mit einer Rute untersucht haben

  • Nationalpark Gorges de Galamus – Schluchten von Galamus und eine Steinkirche L'ermitage Saint Antoine dort

  • eine aufregende Wasserquelle und kleine ursprüngliche Kirche irgendwo im kleinen Dorf Camps-sur-l'Agly

An jedem Ort haben wir meditiert und versucht, weg vom Festen und Materiellen auf geistig-seelische Ebene zu wechseln, um vom jeweiligen Ort ausgelöste Gefühle zu untersuchen, unsichtbare Energien zu sehen und zu spüren. Das war für mich das aufregendste an der ganzen Reise. Interessant war der Austausch darüber, wer was gesehen hat oder was gefühlt hat. Glücksgefühle, Farben, Lichtwesen, einen Druiden oder Zwerge ? - alles war dabei. Manche Orte taten einigen von uns nicht gut, aber warum? Das ist die spannende Frage, die lange nachhallt. Wir haben fast immer wie „Gott in Frankreich“ gegessen und uns dabei öfters über Glauben, Katharer, die Feuerenergie dieser Gegend oder den Gral unterhalten. Das wünschte ich mir noch mehr bei so einer Reise, denn jeder von uns hat unterschiedliche Ansichten und das ist spannend. Dieses sich Verbinden mit der Energie des Ortes hat mir auf der Reise persönlich viel gegeben. Schenkt mir weiterhin mehr Vertrauen gegenüber Ungewissheiten, schenkt mir Inspiration, aber auch Mut und wird sich zeigen, wie ich weiter mit meiner Umbruchsituation umgehen werde.

Ich habe mich sogar bei einer Geomantiegruppe in Berlin angemeldet und habe am kommenden Sonntag eine erste Zusammenkunft, um die Stralauer Halbinsel (wo ich in der Nähe selbst wohne) energetisch zu untersuchen...", Iveta

 

 

Erfahrungsbericht Geomagische Reise Südengland 2014

von Heike Zeisberger-Bauer
www.Gruener-Leichtsinn.de

Wir, unsere Gruppe 6 Frauen und 2 Männer inklusive Martin, treffen Samstagabend im Bustaxi zusammen. Ich fühlte mich gleich wohl, obwohl ich niemanden kannte. Es herrschte eine angenehme Atmosphäre innerhalb der Gruppe. Ein reger Austausch fand statt. "Wo kommst du denn her?", und " Was machst du so?" - " Wie kamst du auf diese Reise?", das war die inoffizielle Vorstellungsrunde, soweit man/frau das in einem Bustaxi kann.

Spätabends wurden wir immer zu zweit in einem B&B ausgeladen. "Wir treffen uns dann morgen bei den Quellen.", meinte Martin. O.k. Ich habe ja deine Handynummer, habe ich mir gedacht falls wir ihn nicht mehr finden.
Ich durfte auf einer Ley-Linie schlafen, welche laut Vermieterin, direkt vom Tor-Berg durch mein Zimmer, bessergesagt durch mein Bett lief. Wann komme ich schon mal in die Erfahrungsmöglichkeit auf einer Ley-Linie zu schlafen? Das Einschlafen war anfangs nicht so leicht, denn Ley-Linien sind wie Meridiane im Körper oder wie Elektrokabel - es läuft sehr viel Information dadurch. Als ich die Augen schloss kam ich mir vor wie auf einer Datenautobahn, konnte aber kein genaues Bild oder Sätze verstehen. Also habe ich das alles einfach durch mich durch gleiten oder fließen lassen. Irgendwann bin ich wohl eingeschlafen.

Als der Morgen graute hatte ich einen Traum, der sich wie echt anfühlte. Ein junge schlanke Frau steigt in mein Zimmer, langes blondes Haar und weißes Kleid. Sie steigt zu mir ins Bett und stellt meine Wasserflaschen etwas vom Bett weg (wohl damit diese nicht umfallen wenn mein Kopfkissen darauf fällt) - „Tu endlich das was du schon immer tun wolltest!", sagt sie zu mir. Hee....ich muss schlucken immer heftiger schlucken, schlucken... davon wache ich auf .........Hee...das Zimmer ist verdreht... Nee das Zimmer im Traum war verdreht, und Bums fällt mein Kopfkissen auf die Wasserflaschen, welche natürlich in der Realität noch immer neben meinem Bett standen. Was war das denn......?
Dieser Satz sollte bis zum Ende der Reise einer unsere Sprüche werden. "Was war das 
denn?"

Noch überraschender war, dass Manuela im Nebenzimmer auch von dieser blonden, schlanken, langhaarigen Frau im weißen Gewand im Traum, in etwa zur gleichen Zeit besucht worden ist.
Martin meinte nur " Ja, mal sehn was da noch kommt?"
Nun, bis zum Ende der Reise haben Manuela und ich es verstanden. Es war wie ein Puzzlespiel oder wie in einem Krimi, nur waren wir Live dabei das Rätsel zu lösen. Spannend überraschend und unvorhersehbar. Und einige aus unserer Gruppe "spielten" dabei auch eine bzw. ihre Rolle.
Kann ich Euch nicht erklären, muss man/frau erleben.
Natürlich war der Traum nicht das bewegendste der Reise. Jeder Kraftort hatte seine eigenen Bilder und Energien . Wir alle spürten sie unterschiedlich, je nach unseren Fähigkeiten, und doch waren sie beim Austausch deckungsgleich. Der eine sprach von Wirbeln, ein anderer sah Spiralen, die nächste sah Farben und nahm einen Sog wahr, der wirbelte. Wir bestätigten uns sozusagen gegenseitig in unseren Wahrnehmungen. Das war klasse, ich spinne also nicht und es ist doch nicht alles pure Einbildung und Fantasie. Die Bestätigung durch die Gruppe war klasse und natürlich fiel es uns durch die Gruppendynamik auch leichter unserer Wahrnehmung zu vertrauen. Martin hielt sich mit seinen Äußerungen ziemlich zurück. Manchmal hätten wir uns mehr von ihm gewünscht, mehr Erklärung warum etwas so ist, oder was er so davon hält. Wir waren es gewohnt etwas in der Hand zu halten. Fakten, Daten .... unser versprochenes Script . Doch Martin lies sich nicht beirren. Er führte uns zu verschieden Kraftplätzen und Orten und lies uns fleißig spüren. Jeder hatte mal seinen Punkt. "Ich spür nix", dafür beim Nächsten um so mehr. Die Plätze waren so individuell wie wir Gruppenteilnehmer. An manchen Orten: „Hmm......das sagt mir jetzt nix!“, an anderen spülte ein Tsunami von Emotionen einem die Füße weg: "Was war das denn?", sehr individuell und nicht vorhersehbar - MAGISCH eben. Das muss man/frau erleben. Es ist sehr schwierig zu beschreiben und unvergesslich! Am Ende der Reise haben wir unser Script dann doch noch erhalten und es war gut so, dass es am Ende kam. Jetzt konnten wir nachlesen, zuvor hätte unser Verstand nur unsere Wahrnehmungen manipuliert. Wie das immer so ist in unserer zivilisierten Welt. Wir alle 
waren uns einig, das die Zeit langsamer vergangen ist als in anderen Urlauben. Es erschien uns nicht wie 8 Tage sondern wie 14 Tage, und bedauerten wir noch einen Tag vor der Rückreise unser Ende der gemeinsamen Tage so waren wir am Abend davor, plötzlich satt - so satt, im positiven Sinne . Es war alles gesagt. Wir hatten soviel gespürt, hatten soviel mit unserer Seele und mit den Kraftplätzen erlebt.....wir waren satt . Herrlich satt! Die Rückfahrt zum Flughafen war stiller, die Unterhaltungen weniger und jeder hatte zu denken und spürte in sich hinein.

Ach könnte ich doch das alles in meinen Alltag integrieren, könnte ich das alles mir erhalten. Es bleibt spannend und voller schöner Überraschungen.
Noch was, durch das Spüren an den Kraftorten fühlte ich mich mit Energie geladen und fit! Gefühlte 5 oder besser 10 Jahre jünger (Scherz), doch, es ging mir die ganze Reise hindurch blendend, seelisch und körperlich. Ich habe den Urlaub sehr genossen .
DANKE an Martin der diese Reise ermöglicht hat und diese Erfahrungen.
DANKE an alle meine Freunde die mit mir diese Reise unternommen haben, es war super mit euch!
Danke an die magischen Orte mit ihren speziellen Wesen, das wir Euch besuchen durften! DANKE DANKE DANKE an alles was zum Gelingen dieser Reise und ihren Erfahrungen beigetragen hat und uns noch nicht bewusst ist.

von Heike Zeisberger-Bauer

www.Gruener-Leichtsinn.de

Reisebericht Geomagische Reise Südengland 2014

Geomagische Reisen

 

 

Geomantie-Seminar im Kloster Donndorf / Thüringen, 22. - 24.08. 2014

Geomant: Martin Voltersen

  1. Freitag
    A. Meditation im Kräutergarten B. Der Baum an der Kapelle
    C. Die Feuersäule
    D. Der Geist des Tals
    E. Die doppelte Martha
    F. Übungen mit der Rute

  2. Samstag
    A. Der Mantel der Linde B. Der gestörte Wald
    C. Wasser im Berg
    D. Die Quelle
    E. Nebra am Nachmittag F. Freie Zeit am Abend

  3. Sonntag
    A. Die Fluten der Unstrut
    B. Kloster Memleben „Neuer“ Teil C. Die Krypta
    D. „Alter“ Teil des Klosters
    E. Verabschiedung unter der Eibe

Das Kloster ist ein spürbar friedvoller Ort. Das Kloster ist allerdings keines, heißt nur so, weil es mal eines war. Die letzte Nonne wurde auf eigenen Wunsch vom Blitz erschlagen, aber das ist schon lange her. Die Verpflegung aus der Klosterküche ist einfach und gut, sozusagen einfach gut. Es sind die verschiedensten Gruppen im Kloster. Das Haus ist voll. Die verschiedenen Gruppen treffen sich zu den Mahlzeiten im Refektorium. Es herrscht eine friedliche, freundschaftliche Stimmung. Es gibt u.a. Maler, Posaunisten und zukünftige Literatur-Nobelpreisträger. Mit Letzteren hatten wir am Abend des ersten Tages eine anregende Diskussion über Geoman(t)ie, die Magie von Orten und die Macht des Wortes.

Die Schlafzellen sind dem Ort angemessen einfach, ich habe in beiden Nächten ganz ausgezeichnet geschlafen. Die Klosterbar besteht aus einem Aufenthaltsraum mit

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Kühlschrank. Man trägt seinen Konsum in eine Liste ein, die Preise sind sehr moderat.

Freitag, 22.08.2014

Das Seminar beginnt mit einem gemeinsamen Abendessen im Refektorium. Danach treffen wir uns im Kräutergarten, um nach einer kleinen Vorstellungsrunde gemeinsam zu meditieren. Ziel ist es, den Kopf frei zu bekommen. Das Geschlechterverhältnis ist ausgeglichen, 5 Buben und 5 Mädchen. Ohne große theoretische Einführung begeben wir uns zu unserem ersten „Objekt“, einem Baum am Rande der Klosterkapelle. Wir versuchen uns in die Energie des Baumes hinein zu spüren, die Energie zu erfühlen. Hernach berichtet jeder Teilnehmer über seine Empfindungen. Erst dann beschreibt Martin wie er den Ort wahrnimmt. Die z.T. recht unterschiedlichen Wahrnehmungen gestatten eine fassettenreiche Reflexion der eigenen Wahrnehmungen und erhöhen mit jedem Mal die eigene Achtsamkeit.

Geomant Martin beschreibt eine aufsteigende Feuerenergie in der Nähe des Baumes, leider erschließt sich diese Energie mir als Anfänger (noch) nicht. Während des gesamten Seminars verwendet Martin die gleiche ausgezeichnete Lehrmethode. Die Teilnehmer dürfen/sollen sich ohne vorherige verwirrende, ablenkende, orientierende Information
in einen Ort hinein fühlen und dann wird gemeinsam darüber gesprochen. Man reflektiert das Erfahrene und fühlt sich dann erneut in die Energie des Ortes hinein. Der Lerneffekt ist enorm.

Als nächste Station lassen wir uns am Rande des Klosters auf einem Abhang zum Unstrut-Tal nieder und spüren mit geschlossenen Augen in die Magie des Tals hinein. Ich spüre Größe, Frieden und Harmonie und habe das Gefühl, mit einem großen Tal umspannenden Wesen in Verbindung zu stehen. Hernach besuchen wir die „doppelte Martha“, „eine“ Linde mit zwei Stämmen. Der Baum hat eine sanfte, weiche, gewissermaßen weibliche Energie. Es ist ausgesprochen schön, in seiner Nähe zu verweilen. Den Abschluss des Abends bilden einige Übungen mit der Messing-Rute zum Erspüren von Energieflüssen.

Geomant Martin macht darauf aufmerksam, dass eine solche Rute aus Metall nur ein

Hilfsmittel ist, Gleiches könne man auch mit den eigenen Händen erspüren. Was mir selbst allerdings nicht so recht gelingen mag.

Samstag

Der zweite Tag beginnt mit einem Besuch der Mantel-Linde neben der Klosterschänke. Die Linde ist sehr, sehr alt und ihre Zweige reichen rundherum bis zum Boden. Wenn man unter die Linde tritt, sind die Blätter wie ein dichter Mantel, der alles Unangenehme abzuschirmen scheint. Wir fühlen uns in die Energie hinein und meditieren einige Minuten im Schutz der Mantel-Linde. Die Gedanken werden ruhig und gewinnen enorm an Klarheit, es ist wie wenn sich Nebel lichten. Ich erkenne, dass die „dritte Alternative“ wesentlicher Bestandteil meiner künftigen Tätigkeit sein soll. Ich darf die binäre Welt verlassen, will mir die Linde damit wohl sagen. Der Baum wird behütet durch ein großes Engel-Wesen, wie uns Martin aufklärt. Die Kontaktaufnahme erfolgt durch Öffnen des Herzens und Zulassen von Energieflüssen. Jeder der offen ist, kann einen solchen Kontakt herstellen.

Nach dem eindrucksvollen Erlebnis mit der Mantel-Linde gehen wir gemeinsam in den Wald. Wir spüren in die Energie des Waldes hinein und nehmen neben Harmonie und Frieden auch deutliche Störungen wahr. Was diese Störungen verursachte, kann man heute natürlich nicht mehr sagen, es könnten beispielsweise (prä-)keltische Steinbruch- arbeiten gewesen sein. Um dem Geist des Waldes zu helfen, versuchen wir vorhandene negative Energien aufzulösen. Martin führt uns in das Ritual des Tönens ein. Dabei stellen wir uns im Kreis auf, fassen uns bei den Händen, schließen die Augen, nehmen positiven Kontakt mit dem Wald auf und bringen Töne aus dem Innersten unserer Körper lautstark an die Außenwelt. Das ist weder schön noch harmonisch, dennoch ist die positive Wirkung der Aktion deutlich spürbar. Dem Wald geht es nun besser als vor unserem Besuch. Das freut uns und den Wald.

Durch einen Kirschenhain begeben wir uns auf die andere Seite des Bergrückens, wo wir ein Viertelstündchen auf einer Decke sitzend oder liegend meditieren. Mich überkommt ein Gefühl der Ruhe und des Friedens und ich spüre deutlich, wie negative Energien aus mir heraus talwärts fließen. Es folgt eine Übung mit der Messing-Rute zur Lokalisierung von Wasseradern. Offenbar hat der mit dem Wasser verbundene Energiestrom meine negativen Energien mitgenommen. Ich danke dem Strom dafür. Am Fuß des Berges

versorgen sich die Ortskündigen mit frischem Wasser aus der Quelle. Scherzhaft warne ich davor, dass Quellwasser könne meine schlechten Energien beinhalten. Worauf Martin sich beeilt zu versichern, dass das Wasser inzwischen durch den Berg gereinigt sei.

Nach dem Mittagessen fahren wir zur Arche Nebra und wandern gemeinsam zum Fundort der Himmelsscheibe. Der mystische Ort der Kelten ist ohne Frage ein magischer, aber kein freundlicher Ort. Es handelt sich um eine gerodete Bergkuppe mit futuristisch anmutenden Betonturm und einem kleinen Baumkreis. Regen behindert die energetische Erkundung des Ortes, kann sie aber nicht völlig verhindern. Die gemeinsame Meditation im Baumkreis ergibt kaum körperliche Wahrnehmungen, aber starke seelische Bindungen. Die Gedanken ruhen sich aus. Kaum jemand aus der Gruppe findet den Ort freundlich oder gar friedlich wie etwa das Tal oder die Linde. Wir tönen, um schlechte Energien zu lösen und dem Ort ein Stück weit seine Heiligkeit wieder zu geben. Es fühlt sich schwerfällig an.

Wir legen ein Energiezeichen aus Pflanzen auf die Wiese und tönen zur Bekräftigung unserer guten Absicht erneut. Diesmal schon bedeutend leichter als im Baumkreis. „Leichter“ dabei nicht im Sinne von einfacher sondern einfach mit mehr Leichtigkeit. Auf dem Rückweg zur Arche bleibt die Magie des Ortes präsent. Wir nehmen den Ort gewissermaßen mit. Den Wunsch zur Wiederkehr verspürt allerdings (noch) kaum eine(r). Die Gestaltung des Ortes macht einen lieblosen Eindruck. Die eingelassenen Linien in Richtung des Sonnenauf- und -untergangs zur Sonnenwende zerschneiden das Areal auf fast schmerzhafte Weise. Ich denke, ich werde doch wieder kommen. Der Ort hat fraglos Aufmerksamkeit und Liebe verdient. Am Abend in der Freizeit besuche ich noch einmal die doppelte Martha und die Mantel-Linde. Es fällt mir schwerer, eine Verbindung herzustellen als in der Gruppe. In der Gruppe ist es leichter.

Sonntag

Am Sonntag steht das Kloster Memleben auf dem Programm. Wir meditieren zunächst am Ufer der Unstrut am Rande des Klosters. Die Bewegung des Wassers ist auch mit geschlossenen Augen deutlich wahrnehmbar. Ich spüre einen deutlichen Sog, einen Drang, hin zu den Fluten der Unstrut. Ansonsten hat die Energie etwas Beruhigendes. Für 6 Euro pro Nase erkaufen wir uns das Recht, das Kloster energetisch zu erspüren. Wir beginnen damit im „ neueren“ Teil der Klosteranlage aus dem 13. Jahrhundert. Es ist eine

Ruine mit Stufen nach Osten aufsteigend. Unter dem Altarraum befindet sich die Krypta der Kirche. Im Anschluss an den Altarraum nochmals eine Empore, die Empore der Macht. Es ist ein ruhiger, friedlicher und machtvoller Ort, der allerdings auch etwas Bedrückendes hat. Wir singen im Kreis nach Fasten-Roberts (www.lebensfreude-online.de)Vorschlag auf Latein, gottorientiert, aber nicht primär religiös. Es klingt gar nicht so schlecht. In der Krypta ist es eher bedrückend. Assoziationen zum Mutterleib kommen auf. Für manche nicht leicht zu ertragen. Das gemeinsame Tönen klingt ein wenig düster/tief, aber es passt zum Ort. Man spürt eine starke Verbindung zu MUTTER ERDE.

Der alte Teil der Anlage aus dem 10. Jahrhundert, von dem nur der Grundriss wieder hergestellt ist, vermittelt eine starke Herzenergie, Weichheit, Frieden und Ruhe.

Ein kurzer Abstecher in den weltlichen Bereich der Anlage soll körperliche Empfindungen vermitteln. Ich spüre nichts ! (Macht aber nichts!)

Wir trennen uns für ein halbes Stündchen. Ich verbringe je 10 Minuten in Meditation im alten und neuen Bereich und in der Krypta. Ich verbinde mich mit dem Ort und den Wesen des Ortes und bitte um Beistand für meinen Weg zu meinem Wohl und zum Wohle aller. Das Gefühl ist in allen drei Fällen ähnlich überwältigend. Ich werde das nie vergessen! Ein intensives Kribbeln durchfließt den ganzen Körper, die Augen füllen sich mit Tränen, ich weiß, dass ich behütet und beschützt bin. Ich bin auf dem richtigen Weg. Danke, Danke, Danke.

Nach dem Mittagessen mit Rinderbraten, Blaukraut und Thüringer Klößen verabschieden wir uns unter der giftig-feurigen Eibe im Klostergarten. Es war ein interessantes, lehrreiches, harmonisches und bewegendes Wochenende mit interessanten, liebenswerten Menschen. Ich danke dem Universum für die Erfahrungen, die wir gemeinsam machen durften, für die inspirierenden Gespräche und dem erhellenden Erfahrungsaustausch. Ich danke für die gewonnenen Erkenntnisse, die gemachten Erfahrungen und die gelebten Gefühle. Ich danke den Teilnehmern für die Harmonie und die belebenden Gespräche. Ich danke dem Geomanten für seine einfühlsame Art, uns an ein komplexes und neuartiges Thema heran zu führen. Danke, Danke, Danke.

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Berlin, August 2014
Dr. Matthias Sontheimer 

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